Öffnung von Schule

Arbeitsgemeinschaft Kompass:

Die Gartenstadtschule arbeitet seit 1998 eng mit den Kindertagesstätten, der zweiten Grundschule, den Horten und der Betreuung in Nieder-Roden zusammen, um den Übergang vom Kindergarten zur Schule möglichst reibungsfrei zu gestalten. Vorbereitende Elternabende in den Kindergärten und in der Schule, Besuche der zukünftigen Schulanfänger in der Schule, Schulbesuchstag, Gespräche mit den Erzieherinnen helfen bei der Eingangsdiagnostik und bei der Bildung ausgewogener Klassen. Aus regelmäßigen Treffen der Leiterinnen aller Kindertagesstätten, Horteinrichtungen und der beiden Grundschulen im Ortsteil Nieder-Roden, der Schule am Bürgerhaus und der Gartenstadtschule, ist ein gemeinsames Regelwerk zur Erziehung entstanden, „Mut zur Erziehung“. Eine weitere Broschüre zum Thema Bildung von Anfang an richtet sich an alle jungen Eltern. Ihr Titel: „Kinder brauchen Liebe und … „

Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen in Rodgau:

Da etwa die Hälfte unserer Kinder nach der Klasse 4 auf die benachbarte integrierte Gesamtschule, die Heinrich-Böll-Schule, geht, ist mit dieser Schule die Zusammenarbeit am weitesten voran geschritten. So gibt es einen intensiven Austausch über die Kinder, die dorthin die Schule wechseln. Die Klassenlehrer der 4. Klassen werden bei der Klassenbildung zu Rate gezogen und nach einigen Monaten gibt es eine Rückmeldung über die ehemaligen Schüler. Mit der Heinrich-Böll-Schule gibt es auch eine Zusammenarbeit im Nachmittagsbereich. So bieten Schüler der Abgangsklassen im offenen Nachmittagsbereich Kurse an wie Computer- oder Fußball AG. Seit dem Schuljahr 07/08 gibt es eine gemeinsame Zirkus AG durch einen Lehrer.

Auch mit den beiden anderen weiterführenden Sekundarstufen besteht eine Zusammenarbeit. Im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen zwischen allen Rodgauer Grund- und weiterführenden Schulen wurden für die Bereiche Englisch, Methodenlernen, Lesekompetenz und Erziehung konkrete inhaltliche Vereinbarungen getroffen. Damit soll der Übergang von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen für die Kinder leichter und eine Überforderung verhindert werden. Gegenseitige Hospitationen unterstützen den Prozess.

Zusammenarbeit mit Vereinen:

Durch die Zusammenarbeit mit Vereinen, der freien Musikschule, den Kirchengemeinden, Eltern und Institutionen können den Kindern der Gartenstadtschule viele zusätzliche Angebote z.B. in der Projektwoche oder bei den offenen Nachmittagsangeboten, gemacht werden. Schulische Räume werden, soweit die Möglichkeit besteht, nachmittags durch die freie Musikschule und abends oder an den Wochenenden durch die Volkshochschule oder von örtlichen Vereinen genutzt.

Einbeziehung außerschulischer Lernorte und Experten im Unterricht:

Der Unterricht in allen Jahrgängen wird anschaulicher und lebendiger durch die Einbeziehung außerschulischer Lernorte (Heimat- und Schulmuseum, Handwerksbetriebe, Wasserwerk, Klärwerk,…) und von Experten. Klassen machen Unterrichtsgänge, Schüler und Schülerinnen erhalten im Rahmen ihrer häuslichen Arbeit auch Aufgaben, bestimmte Orte unter entsprechenden Fragestellungen am Nachmittag zu besuchen. Bei einzelnen Themen können auch Fachleute von außen in den Unterricht eingeladen und zur Mitarbeit gewonnen werden.

Elternmitarbeit:

Die Elternmitarbeit beschränkt sich nicht nur auf die Ausrichtung von Klassen- oder Schulfesten. Im Rahmen des Fördervereins oder in Arbeitsgruppen arbeiten die Eltern mit Lehrkräften zusammen an Projekten, die die Weiterentwicklung der Schule in hohem Maße fördern. Solche Projekte sind z.B. Umgestaltung und Möblierung des Schulhofes, Ausstattung der Schule mit PC-Ecken und die Wartung der Geräte, Betreuung der Schülerbücherei und die Ausgabe von Spielgeräten bei der aktiven Pause.