Heterogenität

Gartenstadtschule auf dem Weg zur inklusiven Schule

Nach den Sommerferien haben alle Lehrerinnen und Lehrer der Gartenstadtschule mit einer Hausaufgabe, die über die Ferien erledigt werden sollte, in der Schule ihren Dienst wieder angetreten.  Jede Kollegin, jeder Kollege hatte  auf eine kleine quadratische Leinwand ein Herz gemalt – so lautete der Arbeitsauftrag.

In der ersten Konferenz nach den Sommerferien wurden die einzelnen Herzen des Kollegiums zu einem großen, gemeinsamen Bild zusammengefügt. Hier wird nun deutlich, dass jeder eine andere individuelle Vorstellung von einem „standardisierten“ Symbol hat. Im übertragenen Sinne zeigt dies, dass ein Kind nicht dem anderen gleicht,  sondern jedes einzelne ein ernstzunehmendes, wertzuschätzendes Individuum ist. Ganz im Sinne des neuen Schulgesetzes, das einen inklusiven Ansatz für die gemeinsame schulische Entwicklung von nicht-behinderten und behinderten jungen Menschen regelt, gilt das gemeinsame Bild als Startsymbol für die Gartenstadtschule, sich auf den Weg zur inklusiven Schule zu machen – als eine Schule für ALLE.

Viele inklusive Aspekte sind bereits heute im pädagogischen Konzept der Gartenstadtschule berücksichtigt. Diese gilt es,  in den kommenden Jahren auszubauen und zu verfeinern.

Das gemeinsame Bild aller Herzen soll die Schulgemeinde immer wieder daran erinnern, was wirklich wichtig ist im Umgang mit Kindern. So lautet auch die Überschrift: „Eine Schule für alle Kinder“ und „Der Kopf sucht, wo das Herz findet [A. Tenzer]“. Mit dieser positiven Einstellung macht sich die Gartenstadtschule auf den Weg, inklusive Entwicklungen  umzusetzen.

Wir sind international

Die Kinder der Gartenstadtschule kommen aus 28 Ländern. Unsere gemeinsame Sprache ist Deutsch. Deshalb fördern wir auch alle, die die deutsche Sprache noch nicht oder nicht so gut können.

Wir bieten an:

Zwei Vorlaufkurse

Für Kinder im letzten Kindergartenjahr zur Förderung der deutschen Sprache finden täglich 2 Stunden zwei Vorlaufkurse in der Betreuung statt, unter Leitung von Frau Funk und Herrn Raczek.

Deutsch als Zweitsprache / Deutsch und PC

Deutsch PC ist ein Projekt des Hess. Kultusministeriums in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Hertie-Stiftung zur Förderung der deutschen Sprache bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache.

In einer kleinen Gruppe von etwa 6 bis 8 Kindern werden Deutsch und Mathematik parallel und in enger Absprache mit der Klassenlehrerin PC-unterstützt unterrichtet.

Dieses Programm erstreckt sich über zwei Jahre. Konzept – Deutsch als Zweitsprache

Mama lernt Deutsch

An zwei Vormittagen (Dienstag und Donnerstag von 9.00– 12.00 Uhr) bietet der Verein für Interkulturelle Bildung und Beratung e.V. in den  Räumen der Schulbetreuung einen kostenlosen Deutschkurs für Mütter an.

Interessierte können jederzeit vorbeikommen und an einer Probestunde teilnehmen.

 

Förderung von Schülerinnen und Schülern

Kinder wachsen heute unter den unterschiedlichsten Lebensbedingungen auf, bringen verschiedene Fähigkeiten, Erfahrungen und kulturelle Prägungen mit in die Schule. Die Heterogenität in der Gesellschaft spiegelt sich auch in der Schule wieder. Im Zentrum unserer pädagogischen Arbeit steht daher das einzelne Kind und seine ganzheitliche Förderung, die Entwicklung seines positiven Selbstkonzeptes, die Stärkung des Selbstwertgefühls, der Selbstachtung und Selbstständigkeit. Konzept – Förderung